Computerspiel-sucht

Die Computerspielsucht ist mittlerweile als psychisches Leiden anerkannt. Bei ihr fühlt sich der Betroffene zwanghaft dazu getrieben, seine Zeit mit PC- oder Konsolen-Spielen zu verbringen. 

Computerspielsüchtige zeichnen sich dadurch aus, dass sie den größten Teil ihrer Zeit in das Spielen investieren. Alles andere wird zugunsten des Spielens zurückgestellt, so dass die Betroffenen beispielsweise schlecht essen oder ihren Verpflichtungen nicht mehr nachkommen. 

Der Computer steht hierbei als Oberbegriff, der auch Spielekonsolen, Smartphones und Tablets mit einschließt. Problematisch wird es beim Auftreten folgender Verhaltensabweichungen:

 

  • starker, fast zwanghafter Druck bzw. das Verlangen, am Computer zu spielen
  • mehrere vergebliche Versuche, das Verhalten einzuschränken (Kontrollverlust)
  • Entzugserscheinungen bei verhinderter Computerspielnutzung (Nervosität, Unruhe, Schlafstörungen)
  • Steigerung der Häufigkeit oder Intensität/Dauer des Computerspielens (Toleranzentwicklung)
  • fortschreitenden Vernachlässigung anderer Vergnügungen oder Interessen
  • anhaltendes exzessives Computerspielen trotz eindeutiger schädlicher Folgen (z. B. Übermüdung, Leistungsabfall in der Schule oder im Beruf, Mangelernährung)

 

 

Kostenlose Erstberatung durch Martin J. Hauk M.A. (Erziehungswissenschaftler, qualifizierter Beratungslehrer und ausgebildeter Skoll-Trainer) unter 09631/88203 (Terminabsprache Montags und Donnerstags von 15:30 Uhr bis 17:00 Uhr)